2 Mai 2026 - 13:09
Source: ABNA
Beispielloser Anstieg der Energiepreise nach dem Krieg gegen den Iran

Daten des Internationalen Währungsfonds zeigen, dass der Beginn des Krieges gegen den Iran den abwärtstrend der Energiepreise umgekehrt hat und die Preise für Gas und Benzin weltweit schnell gestiegen sind.

Laut dem Korrespondenten von ABNA unter Berufung auf den IWF erlebten die globalen Energiemärkte im März 2026 den stärksten Preisschock seit zwei Jahren – ein Ereignis, das den rückläufigen Trend der Preise von Januar 2025 bis Januar 2026 vollständig umkehrte.
Den Daten des IWF zufolge befanden sich die Energiepreise vor Beginn der militärischen Aggression der USA und Israels gegen den Iran auf einem absteigenden Kurs, sodass der Preis für Erdgas in Europa im Januar 2026 den niedrigsten Stand der letzten zwei Jahre erreichte. Auch der Benzinpreis in den USA war im Januar 2026 im Vergleich zu 2025 gesunken.
Dennoch stiegen die Energiepreise an verschiedenen Orten der Welt ab Ende Februar und Anfang März 2026 plötzlich stark an.
Diagramme des IWF zeigen, dass der Preisindex für Erdgas in Asien, der vor Kriegsbeginn bei etwa 70 lag (bei diesem Index steht 100 für den Energiepreis im Januar 2025), im März auf etwa 149 anstieg – was ein Wachstum des Erdgaspreises in asiatischen Ländern um etwa 114 Prozent bedeutet. Auch der Benzinpreis in den USA stieg mit Beginn des Krieges gegen den Iran um etwa 40 Prozent.
Laut IWF-Bericht kann ein Anstieg der Energiepreise die Dynamik des globalen Wirtschaftswachstums verringern und Verbraucher in verschiedenen Ländern unter Druck setzen. Die Institution warnte davor, dass die Energiepreise bei anhaltenden Konflikten im Nahen Osten weiter steigen könnten und die Weltwirtschaft mit umfassenderen Schäden konfrontiert würde.

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